mono Besteck in 18/10 Edelstahl

Besteck wird bei mono bereits

seit über 100 Jahren hergestellt, als die Firma noch den Namen seines Gründers trug. Klein aber fein präsentiert sich die Auswahl der Bestecke, die in Zusammenarbeit mit berühmten Entwerfern und Architekten entstanden ist.

mono Besteck in 18/10 Edelstahl

6 Kollektionen

Edelstahlmono-a
mono-aUnd läuft und läuft und läuft. Als das Besteck mono-a 1959 auf den Markt kam, leitete es eine neue Ära ein. Das hatte die Besteckwelt noch nicht gesehen: einen Entwurf, der auf dekorative Gestaltungselemente radikal verzichtete. Schluß mit der Gemütlichkeit. Erstmals war von Design die Rede. mono-a löste heftige Emotionen aus, von entrüsteter Ablehnung bis zu überschwenglicher Begeisterung. Revolutionär war auch die hohe Qualität des Bestecks, das aufgrund seiner materialsparenden, wenig Abfall verursachenden Herstellungsweise sogar den Ökologiegedanken vorwegnahm. Das Messer wurde anfangs aus einem einzigen Stück Edelstahl gestanzt – einem sogenannten Monoblock – woher auch der Name mono abgeleitet wurde. Heute besteht das Messer aus zwei Stählen, die in einem Spezialverfahren zusammengefügt werden: der Griff aus rostfreiem Edelstahl, die Klinge aus hochwertigem, gehärteten Klingenstahl. Edles Design verbindet sich auf diese Weise mit höchster Schnittstärke. Filigran in der Anmutung und dennoch stabil sind die Griffe von Löffel und Gabel. Extra dünner gewalzt und dadurch besonders mundfreundlich sind dagegen die Oberteile – schließlich soll man die Speisen schmecken und nicht das Besteck. Zahlreiche Auszeichnungen und Ausstellungen im In- und Ausland haben mono-a bekannt gemacht. Hinzu kommt der überwältigende Markterfolg: Es erweist sich seit über vierzig Jahren als überaus wettbewerbsfähig und gewinnt immer wieder neue Anhänger hinzu. Für Liebhaber gibt es mit mono-e und mono-t auch besondere Ausführungen mit aufgenieteten Griffen aus Ebenholz und Teakholz. Die edlen Hölzer bieten einen reizvollen Kontrast zum Edelstahl. mono-a hat seine Grundform seit 1959 praktisch nicht verändert. Geändert hat sich nur die Wahrnehmung des Erfolgsbestecks: Gestern noch Avantgarde, ist es heute bereits der Klassiker der Tischkultur. Manche Formen kann man eben einfach nicht verbessern.
Edelstahlmono-e
mono-eKonstruktivistisch mutet die Variante von mono a mit Besteckgriffen aus vernietetem Ebenholz an. Im Stil der Backenbestecke fasst das schwarze, minimal strukturierte Edelholz den matt gebürsteten Stahl ein - reizvoller Kontrast an einem Stahlbesteck, welches für den Minimalismus in der Tafelkultur schlechthin steht. Zu seiner Entstehungszeit 1959 geriet die Besteckwelt ob des Bestecks ohne jegliche Dekoration in entrüstete Aufruhr; heute besitzen die Besteckentwürfe von Professor Peter Raacke Kultstatus.
Edelstahloval
ovalGlänzendes Design für Gourmets. mono-oval ist eine kultivierte Erscheinung in glänzendem Edelstahl, die fast luxuriös anmutet, aber doch vornehm dezent wirkt. Das Material ist das gleiche wie bei den matten Bestecken des mono- Programms. Der Unterschied besteht darin, daß die Oberfläche in der Schleiferei so lange poliert wird, bis sie ihren festlichen Glanz erhält. Aufgrund der ovalen Form und des spürbaren Gewichts der Griffe liegen alle Besteckteile sehr angenehm in der Hand. Ein Besteck, das Eleganz und Funktion, Intelligenz und Emotion auf unnachahmliche Weise vereint.
Edelstahlzeug
zeugFaustkeil des 21. Jahrhunderts. Auch in der Extravaganz zeigt sich die formale Souveränität, die alle mono-Produkte auszeichnet. So stellt mono-zeug, das ausgefallenste Besteck im mono-Programm, eine gekonnte Verbindung zwischen Archaik und Avantgarde her. Das mattgeschliffene Urbesteck ist dem Neandertaler gewidmet und entstand in Anspielung auf die ganz in der Nähe des mono-Firmensitzes gelegenen berühmten prähistorischen Funde. Für das Messer stand ein Faustkeil Pate, die stockschlanke Gabel erinnert an frühe Spießwerkzeuge und der Löffel an eine schöpfende Hand. So wird Essen zum Urerlebnis.

Details

Die glanzvolle Geschichte

von mono hat mit dem namensgebenden Besteck mono-a begonnen, welches den Namen der Manufaktur mit perfekter Verschmelzung von Funktion und Ästhetik verknüpft.

Bewußt wird auf jegliches unnötige Dekor verzichtet. Konzentriert auf das Wesentliche entstehen Bestecke, die in der Gestaltung die seit Jahrzehnten die Moden überdauern. Hochwertige Materialien und handwerkliche Sorgfalt in der Fertigung garantieren überdies eine lange Lebensdauer.

Mono

Eine große Anzahl der Bestecke, Teekannen und Lichtobjekten von Mono sind zu Design-Prototypen geworden.

Die deutsche Manufaktur der Design-Originale. Seit 1959 strebt mono danach in Zusammenarbeit mit verschiedenen Designern Produkte zu entwickeln, die keiner Mode folgen, sondern Moden überdauern, Gegenstände zu gestalten, die nicht dekorieren, sondern...

Die Geschichte von mono hat jedoch ganz anders begonnen: Es sind die Gründerjahre, als Wilhelm Seibel I im Jahre 1895 eine Fabrik für Britanniawaren in Mettmann gegründet. Es herrscht Aufbruchsstimmung, in Leipzig findet die erste Messe statt, Wilhelm Conrad Röntgen erfindet die Röntgenstrahlen und in Stockholm wird der Nobelpreis gestiftet. Neue Wege sind gefragt und Wilhelm Seibel errichtete eine Fabrik für Hohlwaren aus der Zinnlegierung Britanniametall. Erfolgreich führt er das Unternehmen, welches schon im Jahre 1910 der wichtigste Arbeitgeber in Mettmann geworden ist. Im Jahre 1911 erweitert Wilhelm Seibel sein Unternehmen um ein Werk in Ziegenhain, nahe seines Geburtsortes in Hessen, eine Besteckfabrik, die im Volksmund Löffelfabrik genannt und später von seinen beiden Söhnen als Hessische Metallwerke Gebr. Seibel, Ziegenhain geführt wurde. Technische Neuerungen wie Dieselmotoren und eine Dampfmaschine modernisierten die Produktion und ermöglichte die Produktion von großen Stückzahlen. Unter der Marke Kleeblatt-Besteck wurden konventionelle Bestecke hauptsächlich für den Export hergestellt. Großen Bekanntheitsgrad bekam das Kleeblatt Besteck 1936 als offizielles Besteck der Olympiade in Berlin. In den folgenden Jahren gab die Fabrik in Ziegenhain 250 Mitarbeitern aus den umliegenden Dörfern Lohn und Brot – und wurden vom Werk auch mit Elektrizität versorgt.

In den sechziger Jahren beginnt sich das Profil der Firma mono in jenes zu verwandeln, welches wir heute kennen. In einer Phase, der die meisten Besteckfabriken in Deutschland mit rückläufiger Nachfrage zu kämpfen haben, sucht der Enkel des Firmengründers, Herbert Seibel, neue Impulse für die Gestaltung von Besteckserien und nimmt mit der Werkkunstschule in Kassel Verbindung auf. Der dortige Professor Peter Raacke entwirft jenes Besteck, welches später der Firma auch seinen Namen verleihen wird. 1959, als in England der erste Mini - der später Popikone werden sollte - vom Band rollt, dem Geburtsjahr der Modepuppe Barbie in den USA entstellten Deutschland das Besteck mono A von Professor Raacke, welches in den Anfangsjahren von der Konkurrenz mit reichlich Spott bedacht wurde. Erschien es doch in den jungen Jahren der Bundesrepublik Deutschland ganz undenkbar, ein Besteck derart funktional konstruktivistisch zu gestalten. Und mono A wurde Synonym für puristisches Design für jedermann. Aufgrund einer weniger aufwändigen Produktion konnte dieses Design doch kostengünstig hergestellt werden. Seit seit der Einführung von mono A, hat sich die Firma von den alten Besteckmodellen, die unter dem Zeichen des Kleeblattes vertrieben wurden, getrennt, und sich auf hochwertiges Design in Manufakturarbeit konzentriert. Wohnaccessoires und Artikel für Catering und Buffet gehören jetzt ebenso wie das Besteck zu den Produkten der Manufaktur. Nach 73 Jahren an dem Standort Ziegenhain in Hessen geht die Fabrik wieder in den Besitz von Wilhelm Seibel über und die Firma wurde in den heutigen Namen Mono Metallwarenfabrik umbenannt. Design spielt herausragende Rolle bei den Produkten von Mono.

Neben Peter Raacke entwerfen etliche Architekten und Designer für die Marke. Ralph Krämer, ebenfalls bekannt für seine Entwürfe für Pott und für Robbe & Berking, Michael Schneider, der zum 100-jährigen Firmenjubiläum das ungewöhnliche Neandertaler-Besteck zeug entwarf und Bestecke für Berndorf und Villeroy & Boch kreiert hat, und natürlich Tassilo von Grolman, der für Mono bereits 30 Jahren die originale Classic Teekanne entworfen hat.