
Pott Besteck in Sterling Silber
Silberbestecke der Manufaktur
Carl Hugo Pott überdauern alle Moden. Ein Bekenntnis zu klarem Design und ausgezeichnete Ergonomie ist allen Sterlingsilber Bestecken gemeinsam.
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Details
Wie alle Solinger Besteckhersteller
hat auch die Manufaktur Carl Hugo Pott seine Designs sowohl in Edelstahl als auch in Sterlingsilber oder versilbert ausgeführt, in den letzten Jahrzehnten ist Pott jedoch dazu übergegangen, die Bestecke lediglich in Sterlingsilber zu fertigen.
Ganz anders als wir dieses von den großen Silbermanufakturen in Deutschland oder Frankreich kennen, ist die Mehrzahl der Silberbestecke von Pott mit einer mattierten unverkennbar Pott-typischen Oberfläche versehen, die zu den geradlinigen Designs der von Carl Pott entworfenen Modelle korrespondieren.
Viele Entwürfe - wie das 33 mit der fünfzinkigen Gabel oder das als Kölner Ratssilber entworfene Design 35, welches die angedachte Linienführung des Modells 33 konsequent weitergeführt - all diese Bestecke sind ebenfalls in Edelstahl erhältlich und bereits ausführlich dort beschrieben.
In Massivsilber werden neben
den Modellen aus dem Lebenswerk von Carl Pott
auch das berühmte Besteck Pott 81 aus der Feder von Hermann Gretsch, Mitglied des Deutschen Werkbundes und Repräsentant der Neuen Sachlichkeit produziert,
als auch der fast verspielt wirkende Entwurf Modell 89 des Goldschmiedes Alexander Schaffner, welches 1964 bereits die Formensprache der 70er Jahre vorwegnimmt.
Eine ganz besondere Stellung innerhalb der Sterlingsilber Bestecke der Manufaktur nimmt das Design Nummer 86 ein, welches Josef Hoffmann im Jahre 1955 entwarf. Josef Hoffmann, Begründer der Wiener Secession und später der Wiener Werkstätte, hat einen durch eher geometrischen Jugendstil und Kubismus charakterisiertes Lebenswerk.
Vor diesem Hintergrund erscheint der Entwurf zu diesem Besteck sowohl für die Marke Pott als auch für Josef Hoffmann als Reminiszenz an den floralen Jugendstil einzigartig.
35 Jahre später fasst Ljubisa Misic die Formen der Sterlingsilber-Bestecke von Pott noch einmal konzentriert zusammen: Schlanke gerade Griffe, wie diese auch bei den Entwürfen von Carl Pott vorzufinden sind, die fünfzinkige breite Gabel, die bei den Modellen 35 und 33 eingeführt wurde, kombiniert mit den floral anmutenden Laffen der Löffel und der hochglanzpolierten untypischen Oberfläche ist Misic ein Design gelungen, welches sich dem gesamten Sortiment von Pott als würdig erweist.
Pott 40 Triangel als auch das
86 von Josef Hoffmann werden lediglich in Sterlingsilber hergestellt.
Die Bestecke in Sterlingsilber werden von der Manufaktur Pott jeweils jährlich im Sommer hergestellt. Um eine zeitnahe Lieferung zu gewährleisten, empfehlen wir eine Bestellung bis spätestens April.
Und ja: Massivsilber von der Manufaktur Carl Hugo Pott ist ein bewusstes Statement.
Pott
Bestecke von Carl Hugo Pott sind von Anfang an so gut gestaltet, so dass sie nie wieder geändert werden mussten.
Silberbestecke der Manufaktur Carl Hugo Pott überdauern alle Moden. Ein Bekenntnis zu klarem Design und ausgezeichnete Ergonomie ist allen Sterlingsilber Bestecken gemeinsam.
Carl Hugo Pott, gegründet in Solingen im Jahre 1904 weist eine illustre Geschichte auf, die durch viele außergewöhnliche Besteckmodelle bezeugt wird.
Bereits im Jahre 1935 steigerte sich der Bekanntheitsgrad der Bestecke von Pott sprunghaft, als...
Pott Bestecke sind charakterisiert durch konsequentes Design und große Funktionalität.
Carl Pott, der Sohn des Firmengründers, prägte über 50 Jahre lang die geradlinige Design-Ausrichtung der Manufaktur.
Die Besteckschmiede C.H.Pott wurde bereits im Jahre 1904 in Solingen gegründet, der so genannten Klingenstadt, in der seit 800 Jahren die Herstellung von Messern Hause ist. Noch heute sind in der Stadt im Bergischen Land die Besteckfirmen Picard & Wielpütz, Carl Mertens, Paul Wirths und Zwillings J.A.Henckels ansässig. Der Gründer Hugo Pott beschäftigte sich anfänglich in seiner der Werkstatt mit der Herstellung von Klingen aus Damaszener Stahl. Erst mit dem Eintritt des Sohnes des Gründers im Jahr 1932, Carl Pott, entwickelte sich der väterlichen Betrieb zur Besteckmanufaktur.
Das Design von Tafelbesteck hatte damals die eklektischen Freude am Ornament des ausgehenden 19. Jahrhunderts und dem Jugendstil zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits nahezu überwunden und machte Platz für neue Gestaltung. Inspiriert vom Bauhaus und dem Deutschen Werkbund trägt der Sohn Carl Pott dezidierte eigene Ideen in den väterlichen Betrieb. Pott hinterließ nach seinem Tode im Jahr 1985 ein umfassendes Œuvre in seiner Handschrift, der konsequenten formalen Gestaltung. Neben seinen eigenen Arbeiten hat Pott immer wieder namhafte Designer berufen, Bestecke für seine Firma zu entwerfen. So konnte er Hermann Gretsch gewinnen, der im Jahre 1947/48 das Modell 81 entwarf, welches neben seinen Entwürfen für Arzberg (Mod. 1382) zu einem seiner herausragenden Arbeiten gehört. Wilhelm Wagenfeld entwarf im Jahre 1950 das Silberbesteck Nummer 83 und Josef Hoffmann, Mitbegründer der Wiener Werkstätte und von Deutscher Werkbund, das Modell 86. Hoffmann entwarf dieses Kunstwerk in Sterling Silber in den 50ern mit deutlichen Anklängen an den expressiven Jugendstil, einzigartig in dem Sortiment von der Manufaktur.
Die Firma C. H. Pott konnte in den fünfziger Jahren die Deutsche Lufthansa beliefern, wie Wolf Karnagel mit Wilkens 30 Jahre danach: Don Wallance, der 10 Jahre später auch für Stelton Bestecke entwarf, kreierte für die Fluggesellschaft das Modell 21. Als Beleg einer fortwährenden Kette von Meilensteinen der Besteckentwicklung ist das gesamte Archiv der Firma Pott heute im Museum Solingen Deutsches Klingenmuseum zu finden. Auch nach dem Tod von Carl Pott wird die Manufaktur und die Produktion von Hannspeter Pott so weitergeführt, wie es seit Aufnahme der Besteckproduktion in der Firma gemacht wurde: Im Vordergrund steht das Handwerk und viele einzelne Arbeitsschritte sind nötig um ein einzelnes Besteckteil, das den Namen Pott trägt, herzustellen. Es entstehen in der Tradition auch neue Modelle, wie das 2003 von Ralph Krämer entworfenen Pott 42 oder die Messerserie von Sarah Wiener. In einer globalen modernen Welt könnte es fast rührend museal wirken, würde die Qualität der Ergebnisse diesen Aufwand nicht rechtfertigen.
Bestecke von Pott sind nach wie vor Produkte des Handwerks, bei denen sich manche technische Neuerungen oder Optimierungen verbieten um deren Qualität zu garantieren. Und auch daran hat sich nichts geändert, als die Firma nach 102 Jahren in Familienbesitz im Jahr 2006 von der Familie Seibel aus Mettmann übernommen wurde. Die bereits im Jahre 1895 gegründete Firma Seibel benannte sich bald nach seinem bekanntesten Muster in mono Metallwarenfabrik. Mono-a wurde zu dem Begriff von Design für alle - und wurde erfolgreichstes deutsches Design. Heute sind die Produktionen von Mono und Pott zusammengeführt. In der gleichen Arbeitszeit, in der ein Messer bei Pott in vielen einzelnen Arbeitsgängen hergestellt wird - der Stahl geschmiedet, gebleut, die Oberfläche gepliesstet und die Messer anschließend gereidet - in dieser Zeit mag in einer Fabrik auf einem anderen Kontinent ein Vielfaches an Messern hergestellt werden, jedoch diese vielen Arbeitsschritte benötigt ein Pott Messer nun mal. Und das macht nichts:
Einzigartig in seiner Oberfläche mit der Pott-typischen, dunklen gebürsteten Mattierung und den gepliessteten Messern, klar in seinem Design, geradlinig in seinem Material reiner Edelstahl oder massives Sterling-Silber.
Häufige Fragen
Eine Serie umfasst Teller, Schalen, Tassen und Servierteile im selben Dekor. Die Artikel unterscheiden sich in Form, Durchmesser und Verwendung — das Dekor bleibt über alle Teile identisch, sodass Sie beliebig kombinieren und später ergänzen können.
Geschirr entsteht je nach Manufaktur aus Hart- oder Weichporzellan, Bone China oder Steingut. Besteck liefern wir in Edelstahl 18/10, versilbert oder massiv Sterling 925. Das Material jedes Artikels steht in der Schnellansicht und auf der Produktseite.


