Pott Besteck in Historische Modelle - von 34 bis 89

Carl Hugo Pott, gegründet

in Solingen im Jahre 1904 weist eine illustre Geschichte auf, die durch viele außergewöhnliche Besteckmodelle bezeugt wird.

Pott Besteck

2 Kollektionen

Details

Bereits im Jahre 1935 steigerte

sich der Bekanntheitsgrad der Bestecke von Pott sprunghaft, als Carl Pott, Sohn des Firmengründers, das Modell Nummer 16 entwarf, welches später mehrfach mit Auszeichnungen dekoriert wurde.

Wie dieses Modell, als auch der Entwurf des Bestecks Nummer 81 von Hermann Gretsch und weitere Entwürfen von Ralph Krämer und Hans Schwippert aus den sechziger Jahren werden weiterhin als Historische Modelle geführt.

Diese Bestecke sind Meilensteine des Besteckdesigns und die Firma Carl Hugo Pott betrachtet es als ihren kulturellen Auftrag, diese auch weiterhin unverändert zu fertigen.

Seit Anbeginn der industriellen Besteckproduktion Mitte des 19. Jahrhunderts ist diese mit einem immensen Aufwand an Werkzeugen und Maschinen verbunden und Bestecke werden nicht mehr wie noch im 18. Jahrhundert einzeln bei einem Goldschmied hergestellt. Die verschiedenen unterschiedlichen Schnitt- und Präge-Werkzeuge werden in die übermannsgroßen Maschinen eingepasst, die mit mehreren Tonnen Druck einem flachen Stück Blech am Ende das fertige Besteckteil prägen.

Und vor diesem Hintergrund bitten

wir um Ihr Verständnis, dass einige Modelle von Pott lediglich ein Mal im Jahr hergestellt werden, um die sorgfältige Produktion zu gewährleisten. Zudem können dadurch diese Bestecke im bei Pott typischen Preisrahmen hergestellt werden, jedoch werden diese Bestecke auf Kundenwunsch hergestellt und sind meistens nicht lagernd.

Die Produktion dieser Bestecke findet jährlich im Sommer statt und es wird um eine Bestellung bis spätestens Ende März gebeten.

Diese außergewöhnlichen Designs von außergewöhnlichen Entwerfer rechtfertigen die Geduld.

Pott

Bestecke von Carl Hugo Pott sind von Anfang an so gut gestaltet, so dass sie nie wieder geändert werden mussten.

Silberbestecke der Manufaktur Carl Hugo Pott überdauern alle Moden. Ein Bekenntnis zu klarem Design und ausgezeichnete Ergonomie ist allen Sterlingsilber Bestecken gemeinsam.

Carl Hugo Pott, gegründet in Solingen im Jahre 1904 weist eine illustre Geschichte auf, die durch viele außergewöhnliche Besteckmodelle bezeugt wird.

Bereits im Jahre 1935 steigerte sich der Bekanntheitsgrad der Bestecke von Pott sprunghaft, als...

Pott Bestecke sind charakterisiert durch konsequentes Design und große Funktionalität.

Carl Pott, der Sohn des Firmengründers, prägte über 50 Jahre lang die geradlinige Design-Ausrichtung der Manufaktur.

Die Besteckschmiede C.H.Pott wurde bereits im Jahre 1904 in Solingen gegründet, der so genannten Klingenstadt, in der seit 800 Jahren die Herstellung von Messern Hause ist. Noch heute sind in der Stadt im Bergischen Land die Besteckfirmen Picard & Wielpütz, Carl Mertens, Paul Wirths und Zwillings J.A.Henckels ansässig. Der Gründer Hugo Pott beschäftigte sich anfänglich in seiner der Werkstatt mit der Herstellung von Klingen aus Damaszener Stahl. Erst mit dem Eintritt des Sohnes des Gründers im Jahr 1932, Carl Pott, entwickelte sich der väterlichen Betrieb zur Besteckmanufaktur.

Das Design von Tafelbesteck hatte damals die eklektischen Freude am Ornament des ausgehenden 19. Jahrhunderts und dem Jugendstil zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits nahezu überwunden und machte Platz für neue Gestaltung. Inspiriert vom Bauhaus und dem Deutschen Werkbund trägt der Sohn Carl Pott dezidierte eigene Ideen in den väterlichen Betrieb. Pott hinterließ nach seinem Tode im Jahr 1985 ein umfassendes Œuvre in seiner Handschrift, der konsequenten formalen Gestaltung. Neben seinen eigenen Arbeiten hat Pott immer wieder namhafte Designer berufen, Bestecke für seine Firma zu entwerfen. So konnte er Hermann Gretsch gewinnen, der im Jahre 1947/48 das Modell 81 entwarf, welches neben seinen Entwürfen für Arzberg (Mod. 1382) zu einem seiner herausragenden Arbeiten gehört. Wilhelm Wagenfeld entwarf im Jahre 1950 das Silberbesteck Nummer 83 und Josef Hoffmann, Mitbegründer der Wiener Werkstätte und von Deutscher Werkbund, das Modell 86. Hoffmann entwarf dieses Kunstwerk in Sterling Silber in den 50ern mit deutlichen Anklängen an den expressiven Jugendstil, einzigartig in dem Sortiment von der Manufaktur.

Die Firma C. H. Pott konnte in den fünfziger Jahren die Deutsche Lufthansa beliefern, wie Wolf Karnagel mit Wilkens 30 Jahre danach: Don Wallance, der 10 Jahre später auch für Stelton Bestecke entwarf, kreierte für die Fluggesellschaft das Modell 21. Als Beleg einer fortwährenden Kette von Meilensteinen der Besteckentwicklung ist das gesamte Archiv der Firma Pott heute im Museum Solingen Deutsches Klingenmuseum zu finden. Auch nach dem Tod von Carl Pott wird die Manufaktur und die Produktion von Hannspeter Pott so weitergeführt, wie es seit Aufnahme der Besteckproduktion in der Firma gemacht wurde: Im Vordergrund steht das Handwerk und viele einzelne Arbeitsschritte sind nötig um ein einzelnes Besteckteil, das den Namen Pott trägt, herzustellen. Es entstehen in der Tradition auch neue Modelle, wie das 2003 von Ralph Krämer entworfenen Pott 42 oder die Messerserie von Sarah Wiener. In einer globalen modernen Welt könnte es fast rührend museal wirken, würde die Qualität der Ergebnisse diesen Aufwand nicht rechtfertigen.

Bestecke von Pott sind nach wie vor Produkte des Handwerks, bei denen sich manche technische Neuerungen oder Optimierungen verbieten um deren Qualität zu garantieren. Und auch daran hat sich nichts geändert, als die Firma nach 102 Jahren in Familienbesitz im Jahr 2006 von der Familie Seibel aus Mettmann übernommen wurde. Die bereits im Jahre 1895 gegründete Firma Seibel benannte sich bald nach seinem bekanntesten Muster in mono Metallwarenfabrik. Mono-a wurde zu dem Begriff von Design für alle - und wurde erfolgreichstes deutsches Design. Heute sind die Produktionen von Mono und Pott zusammengeführt. In der gleichen Arbeitszeit, in der ein Messer bei Pott in vielen einzelnen Arbeitsgängen hergestellt wird - der Stahl geschmiedet, gebleut, die Oberfläche gepliesstet und die Messer anschließend gereidet - in dieser Zeit mag in einer Fabrik auf einem anderen Kontinent ein Vielfaches an Messern hergestellt werden, jedoch diese vielen Arbeitsschritte benötigt ein Pott Messer nun mal. Und das macht nichts:

Einzigartig in seiner Oberfläche mit der Pott-typischen, dunklen gebürsteten Mattierung und den gepliessteten Messern, klar in seinem Design, geradlinig in seinem Material reiner Edelstahl oder massives Sterling-Silber.